Forschung

Forschung beim GWI

Forschung & Entwicklung

Die Förderung von Wissenschaft und Forschung ist seit der Gründung des Institutes im Jahr 1937 in seiner Satzung fest verankert und steht nach wie vor an vorderster Stelle seiner Aktivitäten. Während die Forschungsthemen zunächst auf den Gas- und Wärmemarkt fokussiert waren, haben sich die Schwerpunkte der Forschung mit den Jahren durch die Globalisierung des Strom- und Gasmarktes sowie die nationale und europäische Energie- und Umweltpolitik auf neue Technologiefelder erweitert. Aktuell sind der Klimaschutzplan 2050 und die eingeleitete Energiewende der Bundesregierung die treibenden Kräfte unserer Innovations- und Forschungsvorhaben. Im Fokus unserer Arbeiten steht die Erforschung, Optimierung und wirtschaftliche Nutzung der Potenziale des Energieträgers Gas mit dem Ziel, erneuerbare Energie zu integrieren, speichern und zeitunabhängig bereitzustellen. Schwerpunktmäßig spielen dabei neben den „klassischen“ Themen der Gasanwendungstechnik sowie der Gas- und Verbrennungsforschung zunehmend die Technologien „Power-to-X“ und „Kraft-Wärme-Kopplung“ sowie auch übergeordnete Themen wie die „Sektorkopplung“ eine wesentliche Rolle, um die zukünftige Versorgung mit Energie zu sichern und zu den angestrebten Klimaschutzzielen beizutragen. Innerhalb dieser Schwerpunkte führen wir anwendungsnahe und praxisorientierte Forschungsvorhaben und Entwicklungsprojekte durch, die größtenteils über die umfangreichen Landes-, Bundes- und EU-Förderprogramme finanziert werden und sich insbesondere folgenden Themen widmen:

  • Effizienzsteigerung und Senkung der CO2-Emissionen,
  • Erneuerbare Energien als tragende Säule der Energieversorgung,
  • alle Fragestellungen zu Gasbeschaffenheiten, z. B. Erdgase, LNG sowie Erzeugung, Aufbereitung, Einspeisung und Nutzung erneuerbarer Gase (Biogas, SNG, Wasserstoff),
  • Ausbau leistungsfähiger Netzinfrastrukturen,
  • Energiespeicherung mittels der Power-to-Gas-Technologie,
  • Analysen zur Systemintegration von hocheffizienten Technologien mittels einfacher Tools (in Anlehnung an VDI) oder komplexer Simulationen (Modelica) und räumlicher Darstellungssoftware (QGIS),
  • energetische Gebäudesanierung,
  • optimaler Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplung in dezentralen Energieversorgungsstrukturen (Stirling-Motoren, Otto-Motoren, Brennstoffzellen, Mikrogasturbinen),
  • numerische Modellierung turbulenter reaktiver Strömungen (ANSYS FLUENT), kinetische Berechnungen (COSILAB) und Prozesssimulationen (ChemCAD),
  • Energiespeichersimulationen und -untersuchungen,
  • Innovative Brenner- und Feuerungstechnik und Anlagenoptimierung, sowie
  • Maßnahmen zur Wärmerückgewinnung und Schadstoffminderung (wie CO, NOx, etc.).


Die Bearbeitung unserer Projekte erfolgt grenzüberschreitend und in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Wirtschaft, Wissenschaft und Industrie, aber auch mit Gremien, Verbänden, Stadtwerken und sonstigen wissenschaftlich-technischen Netzwerken. Das Ziel ist dabei, Synergien auszutauschen und effizienter zu nutzen; die Forschungsergebnisse kommen unseren Mitgliedsunternehmen, Partnern und Kunden zugute und stärken deren Wettbewerbsfähigkeit, national wie international.
Die Innovations- und Forschungsvorhaben werden von unseren F&E-Abteilungen „Brennstoff- und Gerätetechnik“ und „Industrie- und Feuerungstechnik“ durchgeführt, diese verfügen über hochmotivierte Wissenschaftler(Innen), erfahrenes Labor- und Werkstattpersonal sowie über verschiedene Versuchs- und Testanlagen, moderne Messtechnik und umfangreiche Simulationsprogramme.


Herr Dr.-Ing. habil. Ahmad Al-Halbouni

Tel: 0201 / 36 18-230 halbounigwi-essende
Forschung & Entwicklung Koordinator

Herr Dr.-Ing. Frank Burmeister

Dipl.-Ing. Frank Burmeister

Tel: 0201 / 36 18-269
bgt@gwi-essen.de
Abteilungsleiter Brennstoff- und Gerätetechnik

Frau Dr.-Ing. Anne Giese

Dr.-Ing. Anne Giese

Tel: 0201 / 36 18-269
iftgwi-essende
Abteilungsleiterin Industrie- und Feuerungstechnik